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EIne Gruppe sitzt auf Stühlen und unterhält sich
eine Gruppe von Männern sitzt an einem Tisch einem Stuhlkreis
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Fuenf Frauen stehen in einer Runde und unterhalten sich
Eine junge Frau und ein junger Mann lehnen an eine Wand und schauen sich in die Augen
Fuenf Frauen sitzen in einer Runde und unterhalten sich

Gemeinsam für mehr Gesundheit

Ich trinke jeden Abend ein Glas Wein. Ist das problematisch?

Grundsätzlich ist diese Alkoholmenge kein Problem. Es gibt jedoch Situationen, in denen schon eine kleine Menge an Alkohol zu viel sein kann. Wenn Sie Auto fahren, vor und während der Arbeit, in der Schwangerschaft und Stillzeit, in Kombination mit Medikamenten oder wenn es Ihnen körperlich oder seelisch nicht gut geht, sollten Sie besser auf Alkohol verzichten.

 

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Meine Partnerin macht sich Sorgen um meinen Alkoholkonsum. Wo liegt das richtige Mass und was ist kritisch?

Es gibt Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für einen moderaten Umgang mit Alkohol. Wenn Sie mehr über Ihr Trinkverhalten erfahren wollen, finden Sie unter http://www.mydrinkcontrol.ch/ einen Selbsttest. Sollte Ihre Konsumgewohnheiten im kritischen Bereich liegen und der Wunsch nach einer Veränderung da sein, stehen wir Ihnen  gerne für unterstützende Beratungsgespräche zur Verfügung.

 

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Ich möchte weniger rauchen, schaffe dies aber nicht alleine. Können Sie mich dabei unterstützen?

Unsere Fachpersonen beraten und begleiten Sie auf dem Weg zum Nichtrauchen. Wir bieten Ihnen zum einen die Möglichkeit einer Einzelberatung, zum anderen umfasst unser Angebot auch Familien- und Paargespräche sowie Gruppenprogramme. Informieren Sie sich im Bereich Tabak. Falls Sie unsicher sind, welches Angebot für Sie das richtige ist, können Sie sich für ein unverbindliches Informationsgespräch anmelden.

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Kann ich ein Familienmitglied dazu bringen, mit dem Trinken und den Drogen aufzuhören?

Niemand kann dazu gezwungen werden, sein Konsumverhalten zu verändern. Es ist wichtig, dass Familienangehörige für ihre Angehörigen mit Konsumproblemen da sind, doch sie können nicht die fachliche Hilfe leisten, welche die betroffene Person benötigt. Beraterinnen und Berater der Berner Gesundheit unterstützen Betroffene wie auch ihre Angehörigen bei Fragen rund um den problematischen Substanzenkonsum.

 

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In unserem Unternehmen haben wir Lernende, die während der Arbeitszeit kiffen. Wie sollen wir vorgehen?

Wir können Sie mit folgenden Angeboten unterstützen: Zum einen kommen Fachpersonen aus der Beratung und Therapie für Kriseninterventionen zu Ihnen, zum anderen können die gefährdeten Jugendlichen nach Absprache mit den Berufsbildnern zu strukturierten Einzel- und Gruppengesprächen eingeladen werden.
Präventionsfachleute bieten zudem BEinMOVE-Kurse in motivierender Gesprächsführung an. Sie erhalten da die Möglichkeit, zu lernen, Jugendliche auf ihr Verhalten anzusprechen, mit ihnen im Gespräch zu bleiben und sie zu einer Verhaltensänderung zu motivieren. Darüber hinaus bieten wir Institutionen der Berufsbildung diverse Angebote zur Früherkennung und Frühintervention von Risikosituationen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Ich habe das Gefühl, dass meine pubertierende Tochter zu viel kifft. Was kann ich tun?

Es ist verständlich, dass Sie sich als Eltern um den Cannabiskonsum Ihrer Tochter Sorgen machen. Suchen Sie mit Ihrer Tochter das Gespräch und sprechen Sie diese Sorgen an, vereinbaren Sie Regeln und bleiben Sie mit Ihrer Tochter im regen Austausch. Wenn sich Ihre Tochter zurückzieht, sich von bisherigen Hobbies oder Interessen abwendet, wenn sich in Freizeit und im Freundeskreis alles nur noch ums Kiffen dreht, wenn Ausbildung/Arbeit leiden und soziale Beziehungen abgebrochen werden, dann ist Ihre Sorge berechtigt. In dieser Situation bieten wir Ihnen Unterstützung an: Melden Sie sich bei uns und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Gespräch – dieses kann mit oder ohne Ihre Tochter stattfinden.

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Mein Partner konsumiert immer wieder Kokain – ich weiss nicht mehr weiter. Können Sie mir helfen?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. So können wir im Rahmen eines ersten Gespräches gemeinsam herausfinden, was für Sie das Richtige ist. Beispielsweise kann es Sinn machen, dass Sie unser Angebot für Angehörige von Suchtbetroffenen in Anspruch nehmen.

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Ich verbringe viel Zeit im Casino oder beim Online-Poker und habe wachsende Schuldenberge. Bin ich spielsüchtig?

Aus der Distanz lässt sich keine Diagnose stellen. Ihr Spielverhalten hat aber offenbar schon zur Verschuldung geführt und Ihre Sorgen sind berechtigt. Wir können Sie mit einer Standortbestimmung zum eigenen Spielverhalten aber auch mit Therapie- und Beratungsgesprächen unterstützen. Bei Bedarf ziehen wir die Berner Schuldenberatung mit ein, die Ihnen hilft, Ihre Finanzen wieder in den Griff zu kriegen.

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Ich komme nicht mehr am meine pubertierende Tochter heran – sie verbringt zu viel Zeit mit Mobiltelefon und Games und vernachlässigt die Schule, ihre Hobbies und Freundinnen. Ist sie onlinesüchtig?

Es ist verständlich, dass Sie sich um den Onlinekonsum Ihrer Tochter Sorgen machen. Suchen Sie mit Ihrer Tochter das Gespräch und thematisieren Sie diese Sorgen, setzen Sie Grenzen, vereinbaren Sie Regeln (internetfreie Zeiten) und bleiben Sie mit Ihrer Tochter im Austausch.
Von einem Suchtverhalten spricht man unter anderem dann, wenn deswegen wichtige Verpflichtungen in der Arbeit, in der Schule oder zu Hause nicht mehr erfüllt werden. In dieser Situation bieten wir Ihnen Unterstützung an – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Wir als Elternrat möchten eine Schulung zum Umgang mit digitalen Medien. Bieten Sie dies an?

Ja, unser Angebot umfasst die Beratung und Schulung von Elternräten im Bereich digitale Medien. Die Veranstaltungen haben zum Ziel, aufzuzeigen, wie Sie die Medienkompetenz fördern können, Chancen und Risiken von digitalen Medien zu vermitteln, sich mit der Erziehungskompetenz der Eltern auseinander zu setzen und den Austausch mit anderen Eltern zu ermöglichen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir geben Ihnen gerne weitere Informationen.

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Mein Sohn weicht aus, wenn ich ihn auf das aus meiner Sicht besorgniserregende Essverhalten anspreche. Wie können Sie mir helfen?

Rufen Sie uns an – mit einer Fachperson können Sie besprechen, was Ihnen am Essverhalten Ihres Sohnes Sorgen bereitet.

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Ich bin minderjährig und habe Fragen zur Sexualität, möchte sie aber nur mit einem Mann besprechen. Ist dies möglich? Kann ich mit meinen Fragen zu Ihnen kommen?

Wir bieten Dir die Möglichkeit, ausserhalb von Schule und Familie diese Themen mit uns zu besprechen – je nach Wunsch mit einer männlichen oder weiblichen Fachperson. Unsere Beraterinnen und Berater unterstehen der Schweigepflicht.

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Wie kann ich meine Klasse für ein sexualpädagogisches Gruppengespräch anmelden?

Die sexualpädagogischen Gruppengespräche richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse. Sie können sich online oder telefonisch bei uns anmelden.

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Wie kann ich den Verhütungsmittelkoffer ausleihen?

Der Verhütungsmittelkoffer für den sexualpädagogischen Unterricht kann in allen vier Regionalzentren (Mediothek) ausgeliehen werden. Die Reservation erfolgt über das Sekretariat der Zentren. Der Koffer muss vor Ort abgeholt werden (kein Postversand möglich).

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In meiner Klasse beobachte ich grenzverletzendes Verhalten zwischen einzelnen Jugendlichen. Ich bin unsicher wie ich dies mit ihnen thematisieren kann. Können Sie mich unterstützen, haben sie sexualpädagogische Medien zu diesem Thema?

In unserem Mediotheken in den vier Regionalzentren verfügen wir über ein breites Angebot an Medien (Unterrichtsmaterial, DVD, Spiele) zur Ausleihe. Zudem umfasst unser Angebot die Beratung durch erfahrene Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen. Sie beraten und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von sexualpädagogischen Themen im Unterricht für einzelne Klassen sowie in der gesamten Schule.

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Ein Schüler meiner Klasse zeigt Anzeichen einer Depression: Er ist zurückgezogen, niedergeschlagen und antriebslos. Wie kann ich vorgehen?

Nehmen Sie die Anzeichen ernst, suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit dem betroffenen Schüler. Suchen Sie auch das Gespräch mit anderen Lehrpersonen oder der Schulsozialarbeit. Ziehen Sie bei Bedarf fachliche Hilfe bei. Wir unterstützen Sie bei der Früherkennung und Frühintervention und beraten Sie auch im Einzelfall – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Ich habe Selbstmordgedanken – können Sie mir helfen?

Wenn Sie nicht mehr weiter wissen und verzweifelt sind, holen Sie sich Hilfe! Hier finden Sie eine Liste mit Telefonnummern, wo Sie Hilfe erhalten und Sie über Ihre Probleme sprechen können.

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Warum ist Stressprävention wichtig? Warum sollten wir diese in meiner Schule zum Thema machen? Wir haben ja alle immer mal wieder Stress.

Wird Stress zur Dauerbelastung, werden das Herzkreislauf- und Immunsystem geschwächt und können psychische Erkrankungen sowie Suchterkrankungen die Folge sein. Deshalb ist es wichtig, zu lernen, mit herausfordernden Situationen umzugehen und für ein Gleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung zu sorgen. Wir unterstützen Eltern, Lehrpersonen sowie weitere Bezugspersonen von Jugendlichen mit verschiedenen Angeboten zum Thema Stress und Stressbewältigung.

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Ich werde von meinen Mitschülern via Facebook gemobbt – was kann ich tun?

Zuallererst ist es wichtig, dass du dir Hilfe suchst, dich Jemandem anvertraust und die Probleme nicht in dich hineinfrisst. Wende dich an deine Eltern oder eine andere erwachsene Vertrauensperson – dies kann zum Beispiel auch eine Lehrperson sein, der du vertraust, oder die Schulsozialarbeiterin beziehungsweise der Schulsozialarbeiter.

 

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In unserem Verein haben wir ein Mobbing-Problem. Was können wir tun?

Gut, dass Sie hinschauen! Unter Mobbing leiden alle Beteiligten. Wir haben eine Reihe an Angeboten zur Förderung eines positiven Klimas sowie Angebote zur Prävention von Mobbing in Vereinen, Schulen oder Heimen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Das Angebot ist kostenlos und wird auf Ihre Situation zugeschnitten.

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Unsere Gemeinde hat ein Problem mit Gewalt/Vandalismus im öffentlichen Raum – welche Unterstützung können Sie uns bieten?

Wir passen unser Angebot Ihren Bedürfnissen und Ihrer Situation an: Wir vermitteln Ihnen Informationen, begleiten Sie bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Prävention von Gewalt und Vandalismus. Wir organisieren und moderieren bei Bedarf «runde Tische» zu Brennpunktthemen in Gemeinden. Gerne stellen wir Ihnen unser Angebot vor – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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In unserem Heim haben wir in letzter Zeit zunehmend massive Gewaltausbrüche von Jugendlichen erlebt. Wie können wir diesen wirkungsvoll vorbeugen?

Wir bieten Schulungen in Gewaltprävention an, bei denen Heimmitarbeitende erfahren, wo sie ansetzen können, um wirkungsvoll Gewalt vorzubeugen und den Handlungsbedarf im Heim abklären können. Unser Angebot passen wir Ihren Bedürfnissen und Ihrer Situation an – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Ich nehme ab und zu Schlafmittel – bin ich medikamentenabhängig?

Eine Diagnosestellung aus der Distanz ist leider nicht möglich. Aber offensichtlich sind Sie unsicher und machen Sie sich Sorgen um Ihren Konsum. Sie können sich bei uns zu einem unverbindlichen Informationsgespräch anmelden. Gemeinsam besprechen wir Ihre Fragen und klären ab, was für Sie das Richtige ist.

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Ich weiss, dass ein gutes Klassenlima wichtig wäre: haben Sie methodische Anregungen dazu?

Eine wachsende Zahl von Studien belegt den Nutzen und die Vorteile von einer guten Schulgemeinschaft. So zeigten sich in einem lernfördernden, angstfreien Klima zum Beispiel positive Effekte auf die schulische Leistung der Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich konnte das Klima als wichtiger Schutzfaktor für gesundheitlich relevante Themen, wie beispielsweise Substanzkonsum, Gewalt, Mobbing, Depression oder Suizidalität identifiziert werden.

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Welchen Einfluss haben die Lebenskompetenzen?

Die Förderung von Empathie und die Förderung eines konstruktiven Umgangs mit schwierigen Gefühlen bilden beispielsweise die Grundlage einer erfolgreichen Gewaltprävention. Beziehungsfähigkeit, Empathie, Problem- und Kommunikationsfertigkeiten als weitere Beispiele, sind Basis für einen angemessenen Umgang mit Gleichaltrigen und für eine gesunde psychosoziale Entwicklung von Kindern. Mit unseren Angeboten unterstützen wir Schulen, Familien, Heime, Kitas oder Vereine dabei, einen Beitrag zur Förderung von Lebenskompetenzen zu leisten.

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Ich plane eine Veranstaltung für Mütter und Väter mit Migrationshintergrund: Was muss ich bei der Kontaktaufnahme und bei der Einladung beachten? Können Sie mich unterstützen?

Unser Angebot umfasst verschiedene Unterstützungsleistungen im Bereich der transkulturellen Kompetenz, das heisst, wie Sie eine gelingende Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund erreichen können.

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Ich mache mir Sorgen wegen meines Kokainkonsums. Kann ich zu einem unverbindlichen Informationsgespräch kommen oder bin ich dann gleich offiziell registriert und werde in eine Klinik eingewiesen?

Gratuliere, Sie haben schon Mal den ersten Schritt gewagt und sich an eine Fachstelle gewendet. Gerne können Sie sich zu einem unverbindlichen Gespräch anmelden, um uns und unsere Angebote persönlich kennenzulernen. Wir stehen unter Schweigepflicht und können Ihnen versichern, dass wir Vertraulichkeit sehr ernst nehmen. Auch werden wir keine Schritte ohne ihre Zustimmung unternehmen. Im ersten Gespräch geht es vor allem darum, eine Auslegeordnung Ihrer Situation zu machen und mögliche Schritte abzuwägen. Anschliessend liegt es in Ihrer Entscheidung ob Sie weitere Beratungsgespräch in Anspruch nehmen möchten. Um einen Termin für ein Erstgespräch abzumachen können Sie uns telefonisch zu Bürozeiten erreichen oder uns eine Mail an beratung@beges.ch schicken. Sie werden dann jeweils mit einer Fachperson verbunden.

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Ich bin 17 und gehe gern aus Partys. Meine Freundinnen meinen ich würde definitiv zu viele Partydrogen nehmen. Sie machen mir Druck und haben mir gedroht, wenn ich mich nicht bei ihnen melde, würden sie meine Eltern informieren. Das wäre für mich eine Katastrophe. Ich bin unsicher, manchmal fühle ich mich nach dem Wochenende schon schlecht, dann nehme ich mir vor weniger zu konsumieren, aber auf der nächsten Party will ich dann noch lieber wieder Spass. Meinen sie es bringt etwas, wenn ich bei ihnen vorbeikomme? Werden Sie dann meine Eltern informieren?

Schön haben sie sich entschlossen sich zu melden. Sie haben gute Freundinnen, die sich um Sie Sorgen machen. Wie ich verstanden habe, gibt es auch bei Ihnen Momenten in denen sie zweifeln und daran denken etwas an ihrem Konsumverhalten zu verändern. Gerne nehmen wir uns Zeit mit Ihnen ihre Situation anzuschauen. Wir können Ihnen versichern, dass wir nichts unternehmen ohne Ihr Einverständnis. Sie können uns telefonisch oder per Mail beratung@beges.ch kontaktieren.

 

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Mein Mann hat erneut fast unser ganzes Monatseinkommen verspielt. Immer wieder verspricht er, dass er mit dem Spielen aufhört. Ich glaube seinen Versprechen langsam nicht mehr. Was kann ich tun, damit dies aufhört?

Als Angehörige befinden Sie sich in einer schwierigen Situation. Einerseits möchten Sie Ihrem Mann vertrauen können, andererseits bringen Sie sein wiederkehrendes Glücksspiel und die damit verbundenen Konsequenzen an ihre Grenzen. Paare oder Familien in Ihrer Situation kommen oft in eine grosse Hilflosigkeit und verlieren das Vertrauen in den Anderen.   Versuchen Sie in einem ruhigen Moment mit ihrem Mann zu sprechen und ihm zu sagen, dass sie so nicht weitermachen können. Schlagen Sie ihm vor, gemeinsam eine Fachstelle aufzusuchen. Gerne können Sie uns bei Fragen jederzeit telefonisch oder per Mail kontaktieren. Gerne bieten wir Ihnen auch ein Erstgespräch für Sie beide oder für sie allein an. Dabei werden wir schauen, welches die möglichen nächsten Schritte für Sie sind.     

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Wie läuft eine Suchtberatung bei der Berner Gesundheit ab?

Unser Beratungsangebot steht allen Personen aus dem Kanton Bern offen und ist in der Regel kostenlos. Die Angebote sind in deutscher sowie französischer Sprache erhältlich. Bei Bedarf ziehen wir ausserdem interkulturelle Übersetzer bei, um die Verständigung zwischen Personen unterschiedlicher Nationalitäten zu erleichtern.

Mehr darüber erfahren Sie in unserem Video:

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Ich habe das Gefühl, mein Kollege trinkt zu viel Alkohol. An wen kann ich mich wenden? Ich möchte einfach mehr darüber wissen.

Melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches, kostenloses Informationsgespräch. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben und wo die Grenzen liegen. 

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In unserem Alters- und Pflegeheim haben wir eine von Alkoholsucht betroffene Bewohnerin – was können wir tun?

Welche Schritte in Ihrem Fall die richtigen sind lässt sich nur in einem Gespräch klären. Manchmal genügt auch schon ein Telefonanruf. Kontaktieren Sie uns – unsere erfahrenen Fachpersonen können Ihnen weiterhelfen.

 

 

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Ich möchte mit meinen Schülern das Thema Alkohol im Unterricht behandeln. Gibt es Unterrichtsmaterialien oder pädagogisch gute Fachliteratur, die Sie mir zur Verfügung stellen können?

Es gibt viele Möglichkeiten, um Suchtprävention in der Schule zu thematisieren: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer kostenlosen Präventionsberatung und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von Präventionsmassnahmen. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu.

In unserer Mediothek verfügen wir zudem über Unterrichtsmaterialien, Fachbücher, elektronische Medien und Spiele zu verschiedenen Themen, darunter auch zum Thema Alkohol. Sie können die Medien online bestellen und kostenlos ausleihen.

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Eine Mitarbeiterin meines Teams kommt oft zu spät und riecht ab und zu nach Alkohol. Wenn ich sie anspreche, macht sie Ausflüchte und schwört sich zu bessern.
Bereits haben andere Mitarbeitende mich als Vorgesetzten auf das Problem angesprochen. Wie soll ich vorgehen?

Die Situation, welche Sie hier beschreiben, hören wir oft. Auch die von Ihnen erwähnten Ausflüchte Ihrer Mitarbeiterin sind meist die erste Reaktion, wenn Mitarbeitende auf Alkoholprobleme angesprochen werden. Bedenke Sie, dass es sich da um ein Fehlverhalten handelt, dass bei den Betroffenen in der Regel grosse Scham auslöst. Grundsätzlich tun Sie aber das Richtige. Sie sind als Vorgesetzter sogar verpflichtet, Mitarbeitende auf Fehler und Fehlverhalten im Zusammenhang mit einer vermuteten Alkoholproblematik anzusprechen. Wichtig ist sicher, dass sie sich vor dem Gespräch überlegen, was das Ziel des Gespräches sowie die nächsten Schritte sein sollen. So können Sie ihrer Mitarbeiterin zum Beispiel ihre Beobachtungen mitteilen und ihr gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich innert einer bestimmten Frist selbst bei der Berner Gesundheit für eine Beratung anzumelden. Gemeinsam könnte dann ein gangbarer Weg gesucht werden. Sie finden auf unserer Homepage unter diesem Link eine Infobroschüre zu unsere Angeboten in dieser Thematik.

 

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Wie schnell erhalte ich bei Ihnen einen Beratungstermin – mein Vorgesetzter droht mit Kündigung. Es geht um mein Alkoholproblem.

Wenn Sie schnell einen Beratungstermin brauchen, stehen Ihnen alle vier Beratungszentren (Bern, Thun, Burgdorf, Biel) zur Verfügung. Rufen Sie an und erkundigen Sie sich nach einem freien Termin.

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